Monatsarchiv: April 2014

Ballast der Republik

wie bereits erwähnt ging die letzte Begehung vor einer Woche in den alten Kulturpalast der DDR.

An sich wirklich ein kleines Schmuckstück und mehr als schade, dass er verfällt, da er durch die Lage und architektonisch optimal als Veranstaltungsort geeinet wäre. Hätte man eher etwas Geld in die Hand genommen, wäre das auch vermutlich kein Problem gewesen. Der MDR hat das Objekt erst 1999/2000 verlassen. Dafür steht es nun in Sachen Verfall den meisten kurz-nach-der-Wende-geschlossen-Betrieben in nichts nach.

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hier mal ein Bild aus den guten alten Zeiten, wo der Kulturpalast DER Treffpunkt für das who-is-who der deutschen Promiszene war.

Solange das Objekt noch nicht ganz durchgegammelt ist kann ich jedem nur zu einem Besuch raten. Vielleicht nicht das tollste und schönste, aber mal was anderes.

Kommen wir aber wieder zum inneren: zwei der interessanteren Zimmer sind die Misch und Schaltzentrale. Dort steht ein „uraltes“ halb ausgeschlachtetes Mischpult. Mit Robotronteilchen 🙂

mischpult

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Wesentlich mehr gibt es allerdings nicht zu sehen, es macht von aussen einen deutlich gigantischeren, imposanteren Eindruck. Das meiste sind jedoch dann nur schöde öde Büroräume.  Trotzdem werde ich sicherlich nochmal wiederkommen 😉

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aber wie bereits angekündigt hat eines der Treppenhäuser mich erst wirklich richtig begeistert. *____*  abgeblätterte Farbe ist ja schon schön aber wenn dann noch auf soelegante schicke Art und Weise die Decke entgegenkommt. Toll.

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Danke :)

kurzer zwischenzeitlicher geistiger Erguss….

danke für 500 Aufrufe, 29 Kommentare und 11 „Follower“ und sooo viele Likes. 🙂

Vielleicht ist das nicht unbedingt wahnsinnig viel oder sonderlich gut, aber deutlich mehr, als ich Mitte Januar beim Beginn gedacht hätte. Es begann als Zwangs-Projekt für ein Seminar, mausert sich aber so langsam wirklich zu einem kleinen Hobby.

Ich hoffe weiterhin mehr und mehr Leute begeistern zu können und/oder wenigstens euch weiterhin zu unterhalten 😀

 

DANKE!!!!


Modelbild zum Sonntag

Part IV

leider hab ich momentan keine neuen Bilder mit Menschen drauf, ausser die von Herrn Schiffner vom Kulturpalast und die müsst ihr ja eh erdulden.

Daher heute mal ein etwas anderes Bild, ich hoffe es gefällt euch trotzdem 😉

 

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genießt die Sonne 😀

 

 


Kulturpalast

„Der Unterschied zwischen unserer Stadt und Joghurt ist, daß Joghurt eine aktive, lebendige Kultur hat.“

Wie bereits gestern angekündigt: endlich mal was ohne Bahn und Zügen und so. Mit Modell. Dem Herren von „Modelbild zum Sonntag“ Part 1. Ein sehr guter Freund und treuer Begleiter für spontane, irre und spaßige Aktionen. Daher zum Teil mit und zum Teil ohne Herrn Schiffner. Da müsst ihr jetzt alle leider durch ^^

Leider war es stockfinster in dem Gebäude, was dazu führt, dass trotz Stativ einige Bilder wacklig und leicht verschwommen sind 😦 zudem kommt erschwerend dazu, dass ich mir meinen Oberarmmuskel beim einsteigen durchs Fenster gezerrt habe, das hat ruhig halten leider auch nicht einfacher gemacht.

Ausgewählt habe ich ein Objekt was mich schon recht lange angelächelt hat, der alte Kulturpalast. Leider findet man nicht allzu viele Bilder davon. Jetzt weiß ich auch warum. Weils zum einen wie gesagt stockfinster ist und zum anderen (zugleich auch Grund für 1.) alles zugenagelt und verrammelt ist. Allein der Zugang aufs Gelände ist schwierig und äußerst mühsam und bis wir die eine mehr oder minder geeignete Stelle gefunden hatten, um rein zu kommen, haben wir länger gebraucht.

Aber zunächst DAS Highlight von draussen:

ein Gewächshaus? Würde ich mal so schätzen. Ziemlich gut demoliert…. nebenan ist eine Lagerhalle, die ausser Unmengen von Laub nur leere Räume und Bilder aus Erotik- und Automagazinen zu bieten hat. Auf Wunsch kann ich davon auch noch was hochladen, fand ich allerdings jetzt nicht soooooooo wichtig und toll ^^

Kommen wir zum spannenderen Teil, dem Inneren. Wie gesagt, ein äußerst beschwerlicher Weg, zumindest für Hobbits wie uns (1,59m und 1,68m). Drinnen sind erstmal nur Räume. Verwaltung eventuell. Steht zumindest nichts mehr drin.  Egal wo man hinläuft. Räume und Treppen und massig Toiletten. Die Verbarrikadierung zeigt da ihr Gutes, es ist sowohl noch fast jede Keramik ganz, sowie die meisten Scheiben in den Türen oder Fenstern. Trotz allem ist der „Palast“ recht verfallen. Im Erd- und Kellergeschoß riecht es stark modrig und es ist unheimlich kalt.

Wir entscheiden uns, zunächst den unteren Bereich zu erkunden und gelangen damit ins ehemalige Fernsehstudio, das Modernste in ganz Deutschlands damals. Heute ist davon nicht mehr viel zu sehen. Ich habe leider keine Ahnung was da alles runterhing und wie das eigentlich gedacht war aber es ist einfach nur schön. Leider auch sehr dunkel…. trotz Stativ und absolutem Ruhig halten ist es nicht wirklich scharf geworden. (Aber ein Stuhl!!! <3)

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Zurück beim Eingang stellt man fest, dass der Empfangsbereich als solches weniger spektakulär ist, überall goldene Folie. Dafür ist der Treppenaufgang umso imposanter. Gigantisch. Im Obergeschoss ist ein imposanterer Saal, der sogenannte Rosettensaal. Warum auch immer der so heisst…. hat der Opa, in ner Reportage zum Gebäude gesagt ^^

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Das wäre übrigens der Raum, indem unsere Freunde die Astra-Flaschen ihren Auftritt hatten 🙂

später dazu mehr, sonst wirds zu viel. ^^ wie immer ein Abriss über die vorhanden Stühle und das Treppenhaus verdient auch eine eigene Abteilung denke ich…… bis dahin! 🙂 erstmal von dem aufregenden Tag entspannen und die Sonne genießen….

get some sleep

 


mal was Un-Bahniges zur Abwechslung ;)

heute wars mal wieder soweit. Spontane Begehung eines „neuen“ Objektes. Es sind durch die Dunkelheit leider nicht allzu viele Bilder geworden, aber ihr dürft gespannt sein.

Vielleicht erratet ihr ja auch wo wir waren?! 😉

 

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Frohe Ostern

hätte ich die Zeit gehabt, ich hätte auch nen Schmunzelhasen in ner Ruine geknippst, aber die Verwandtschaft lässt sowas zeitlich absolut nich zu ^^

Daher zur visuellen Erheiterung nun ein Bild meiner ultimativen Backkünste 😛

kuchn

Ich wünsch euch allen noch ein schönes restliches Osterfest. Genießt die Sonne und, falls ihr die Zeit findet, die Tatsache, dass niemand sich um die Sicherheit der Ruinen kümmert 😉

 

 


die Welt von oben

Hier nun wie versprochen die Bilder von oben.  🙂 beziehungsweise von oben nach unten zur allgemeinen Übersicht.

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wie man schon sieht ist die Eisentreppe nach weiter oben bereits weniger vertrauenserweckend, hat mein Kampfkolosskörper jedoch tatsächlich ausgehalten.

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wo man auf der Minitreppe im Bild oben links hinkommt? dahin:

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ganz oben findet sich diese elegante Betonweglösung. Ich hab keine Ahnung wer sowas konstruiert, weil es auch so Betriebszeiten in der Höhe auf die Art und Weise total wahnsinnig ist. Der Mittelsteg ist nur etwa 1,40 von der Decke entfernt und einem wird in der Höhe wirklich ganz anders in der Magengegend, wenn man die Abschrägung runter läuft…

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und last but not least: was sich ganz oben nach all den dubiosen Treppchen verbirgt:

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