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Laufkatzenparadies Teil I

Oder auch: ich mag Züge die IX…. 😉

Wie versprochen nun die Bilder von der letzten Begehung.

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Ich hatte zwar vorher bereits Bilder von dem Objekt gesehen, aber die Wirklichkeit war tausend mal schöner. Ich habe ja nun eine ausgeprägte Vorliebe für Laufkatzen (und Stühle :P) und dort sind einfach üüüüüüüberall welche. Sowohl Laufkatzen als auch Stühle. Wundervoll *-*

Es ist ein wahnsinnig großes Gelände, auf dem es sehr viel zu entdecken gibt. Gebäude, Hallen und alte Bahnwaggons in die man ohne Probleme reinkommt und erkunden kann. Wir waren nur in 3 Gebäuden und den Waggons und haben allein dafür 4 Stunden gebraucht. Bei Regen, Sonne, Regen, Sonne, Weltuntergang, Regen, Sonne, Regen, … – Wetter. Im ersten Teil werde ich mich erstmal der ersten Halle widmen, da allein diese wahnsinnig viele Bilder hervorgebracht hat. Aber zum Rest kommt auch noch was, versprochen 😉

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4.8
Exposure
1/90s
ISO
400

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Die große Halle besteht im Prinzip aus 2 Teilen, beide gigantisch groß und kaum überschaubar. An den Seiten führen mehrere Treppen ins Obergeschoss, welches aus kleinen Gängen an der Seite besteht. Es gibt nur einige kleinere Verwaltungsräume. Allerdings mit einem faszinierendem Boden. Wie vermutlich jeder andere Urbexer schau ich mir erst den Boden an bevor ich ihn betrete. Sah aus wie geziegelt, hat sich beim laufen angefühlt wie Ziegel, hat gehalten wie Ziegel, war aber Holz getarnt als Ziegel ….

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theoretisch kann man die ganze Halle umgehen. Es gibt auch einen sehr dunklen, riesigen Keller, leider ließen sich dort keinerlei Bilder machen. Allein in der Halle kann man sich stuuuundenlang aufhalten und ganze SD Karten vollknippsen und Akkus verbrauchen, nur dafür lohnt sich ein Besuch. Seit langem mal wieder ein Gelände was mich in seinen Bann gezogen hat. Dass es wieder was mit Zügen ist, ist rein zufällig 😀 (normalerweise finde ihn bahnbegeisterte Menschen eher unheimlich…)

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Es folgt noch mindestens 1 Beitrag zu den restlichen Gebäuden (vermutlich eher 2) und einer nach langer langer Zeit zu Stühlen ❤ Bis dahin, nutzt das Wetter und geht auf Erkundungstour 😉

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UPDATE: kein Betreten mehr möglich. Das RAW muss einem Gefängniskomplex weichen 😦 Schade, ich hab es wirklich geliebt….

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VEB Fahrzeughydraulik

Ein Objekt, dass ich durch gewisse Medienhuren schon öfter gesehen hatte, jedoch nie so genau wusste wo es sich befindet, beziehungsweise aufgrund des Hypes auch gar keine Lust hatte zu suchen. Es stellte sich heraus, dass ich nichtmal einen Kilometer davon entfernt wohne, also hieß es trotz strömenden Regens: hin!
Selten so einfach und „unbemerkt“ irgendwo reingekommen. Kaum drin merkt man auch warum. Da ist ziemlich alles verloren. Es fehlt das halbe Dach, der Regen scheint drin fast schlimmer zu sein als draußen. Überall tropft es, der Boden ist halb geflutet.

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/45s
ISO
800
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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4
Exposure
1/60s
ISO
400
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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/30s
ISO
1600

Leider kann man auf den Bildern die Unmengen an Regentropfen, die von der Decke kamen nicht sehen 😦 Es war auf jeden Fall ziemlich eindrucksvoll. Alles in allem steht leider wirklich nicht mehr viel von der ehemaligen Fahrzeughydraulik. Was wirklich noch begehbar ist, ist die oben gezeigte Haupthalle, die durchaus ihren Charme hat. Erinnerte mich irgendwie an den Teil des Wirkbaus, den ich unter Gashavariehahn mal vorgestellt hatte.

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4
Exposure
1/60s
ISO
400

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Im Obergeschoss muss man mehr als vorsichtig sein. Die Decke ist mehr als marode. Irgendjemand war wohl damals der Meinung, dass Spanplatten auf Stahlträgern als Boden absolut ausreichend sind. Damals hats offensichtlich nicht reingeregnet. Man muss wahnsinnig aufpassen wo man hintritt. Trotz allem halten die alten Betontreppen und man kann wenigestens darüber einige schöne andere Blickwinkel erreichen. Man schaffts sogar bis ins Dach quasi 😉

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Und nun, last but not least, das obligatorische Astra Bild ❤ (leider konnte ich bei dem Wetter nicht rumseifenblasen ….) Ich arbeite momentan ziemlich viel, aber cih versuche so zeitnah wie nur möglich Objekt Nummer 2 vorzustellen, die ehemalige Riemann Lampenfabrik, ihr dürft wie immer gespannt sein 🙂

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 UPDATE: komplett abgerissen


Gashavariehahn

Part II, wie versprochen von dem Fabrikgelände neben der Textima Verwaltung. Laut meinen Recherchen ein Teil des Wirkbaus.

Tretet ein 😉

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Heute mal ohne Astra und ohne Seifenblasen. Spontan ist nunmal spontan. 😦 ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen…

Bevor wir zur großen Halle kommen: die schicken Sachen, die in den kleinen, total verrotteten Nebengebäuden zu finden sind. Betreten eher auf eigene Gefahr, vom Dach ist nicht mehr allzu viel übrig :/

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Einen Weg rein zu finden ist nicht annähernd so einfach wie früher. Viel Gekrabbel und Geklettere, aber offensichtlich war ich nicht die einzige, da einige „Steighilfen“ vorhanden sind. Nichtsdestotrotz hab ich mir elegant die Strumpfhose aufgerissen -.-“ (spontanes Rumgeurbexe ist schlecht für die Kleidung…)

Widmen wir uns nun endlich dem Inneren der Fabrik, die größtenteils aus einer großen, doch recht ansehnlichen Montagehalle besteht. Es gibt mehrere Treppen in mehr oder weniger gutem Zustand ins Obergeschoss. Dort findet sich einiges an Laub und irgendeiner hat sich die Mühe gemacht einen alten vertrockneten Ast an eine verbliebene Lampe gebastelt. Sehr schick auf jeden Fall 😀

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Was bleibt noch zu sagen? Es is schick, klein niedlich und wenn man Lust auf bissl Gekletter hat, dann sollte man da seine Freude haben.

Für mich war es etwas besonderes, weil es wie bereits erwähnt mein erster Lost Place überhaupt war. ich sollte eindeutig viel öfter mal schauen, was aus den besuchten LPs mittlerweile geworden ist. Die Veränderungen geschehen schneller als man denkt.  Wie ist das bei euch? Besucht ihr öfter (also mehr als 2 Mal) ein und das selbe Objekt?

 


Faszination Laufkatze *-*

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