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Laufkatzenparadies II

viel zu tun und zu wenig Zeit all das mal hochzuladen, ich gelobe Besserung 😀

Teil 2 vom Reichsbahnausbesserungswerk

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diesmal kleine Highlights aus der großen Halle und den „Nebengebäuden“.  Es gibt sehr viele davon, wir waren lediglich in 2 davon, weil für mehr weder Zeit noch Kamera-Akku gereicht haben. Aber das war sicherlich nicht der letzte Besuch.

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und wie gesagt einige wunderschöne alte Bahnwaggons in die man rein- und dann nach Lust Laune und Mut auch be-klettern kann. Motoren und Interieur sind noch größtenteils vorhanden. Ebenfalls eine große Anzahl an Dokumenten.

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die Art der Flaschenlagerung war auch recht beeindruckend und äußerst kreativ. An wirklich jeder Ecke gibt es irgendwas zu entdecken, ich habe unzählige Bilder von Schildern, Maschinen und Zeug. Ein riesiges Spieleparadies für große Kinder 🙂 Wie gesagt ich kann es nur jedem Urbexer wärmstens ans Herz legen.

Obacht sollte vorallem bei der letzten großen Halle geboten sein, denn diese ist, wie sich währenddessen feststellte, noch benutzt. Zumindest grenzt das Lager direkt an die Halle an und ist lediglich durch ein Metallgitter getrennt. Dort laufen auch Arbeiter rum, die einen sowohl hören als auch sehen können.

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Laufkatzenparadies Teil I

Oder auch: ich mag Züge die IX…. 😉

Wie versprochen nun die Bilder von der letzten Begehung.

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Ich hatte zwar vorher bereits Bilder von dem Objekt gesehen, aber die Wirklichkeit war tausend mal schöner. Ich habe ja nun eine ausgeprägte Vorliebe für Laufkatzen (und Stühle :P) und dort sind einfach üüüüüüüberall welche. Sowohl Laufkatzen als auch Stühle. Wundervoll *-*

Es ist ein wahnsinnig großes Gelände, auf dem es sehr viel zu entdecken gibt. Gebäude, Hallen und alte Bahnwaggons in die man ohne Probleme reinkommt und erkunden kann. Wir waren nur in 3 Gebäuden und den Waggons und haben allein dafür 4 Stunden gebraucht. Bei Regen, Sonne, Regen, Sonne, Weltuntergang, Regen, Sonne, Regen, … – Wetter. Im ersten Teil werde ich mich erstmal der ersten Halle widmen, da allein diese wahnsinnig viele Bilder hervorgebracht hat. Aber zum Rest kommt auch noch was, versprochen 😉

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4.8
Exposure
1/90s
ISO
400

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Die große Halle besteht im Prinzip aus 2 Teilen, beide gigantisch groß und kaum überschaubar. An den Seiten führen mehrere Treppen ins Obergeschoss, welches aus kleinen Gängen an der Seite besteht. Es gibt nur einige kleinere Verwaltungsräume. Allerdings mit einem faszinierendem Boden. Wie vermutlich jeder andere Urbexer schau ich mir erst den Boden an bevor ich ihn betrete. Sah aus wie geziegelt, hat sich beim laufen angefühlt wie Ziegel, hat gehalten wie Ziegel, war aber Holz getarnt als Ziegel ….

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theoretisch kann man die ganze Halle umgehen. Es gibt auch einen sehr dunklen, riesigen Keller, leider ließen sich dort keinerlei Bilder machen. Allein in der Halle kann man sich stuuuundenlang aufhalten und ganze SD Karten vollknippsen und Akkus verbrauchen, nur dafür lohnt sich ein Besuch. Seit langem mal wieder ein Gelände was mich in seinen Bann gezogen hat. Dass es wieder was mit Zügen ist, ist rein zufällig 😀 (normalerweise finde ihn bahnbegeisterte Menschen eher unheimlich…)

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Es folgt noch mindestens 1 Beitrag zu den restlichen Gebäuden (vermutlich eher 2) und einer nach langer langer Zeit zu Stühlen ❤ Bis dahin, nutzt das Wetter und geht auf Erkundungstour 😉

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UPDATE: kein Betreten mehr möglich. Das RAW muss einem Gefängniskomplex weichen 😦 Schade, ich hab es wirklich geliebt….


Wunderwerk der Architektur

eigentlich nicht, aber sowas sieht man als normaler Mensch viel zu selten und heutzutage erst Recht nicht mehr. Das alte Bahnkraftwerk ist zunächst weniger spektakulär, wenn man es betritt. Ein großer Raum, wie so oft ein einsamer Stuhl, der melodramatisch vor sich hin steht. Man kann von oben in das Untergeschoss sehen. Dies ist allerdings ziemlich vollgemüllt und nur durch eine verrostete Eisentreppe zugänglich. Nach 2 Durchbrüchen in meiner Urbexer-Karriere bin ich da äußerst vorsichtig. Eine weitere große Halle ist nur einen Durchgang entfernt. (da entstand im Übrigen das bereits gepostete Bild mit den Seifenblasen :D) Die Nebenräume sind überschaubar, klein und dunkel. Nichts für jemanden, der mal wieder seine Taschenlampe vergessen hat. Trotz 20° C Aussentemperatur ist es wahnsinnig kalt und windig.

In der Eingangshalle führt eine Tür in den Verwaltungstrakt. Alles sehr dunkel, leer und zerstört. Wenn man bis zum Ende durchläuft findet sich ein Treppenhaus. Schon auf der Treppe wird klar, dass man wohl nicht weiter als ins erste Obergeschoss gehen sollte. Die Decke wölbt sich nach unten. In den Büroräumen liegt sie bereits teilweise auf dem Boden. Nichts wie zurück zur basis.

Auf dem Rückweg und der ersten „Ernüchterung“ habe ich dank meinem phänomenalen Handylicht kurz neben der Tür, durch die ich gekommen bin, eine kleine, unscheinbare Steinwendeltreppe entdeckt. Meine Begleitung hat ziemlichen Respekt vor Dunkelheit, vorallem in Gebäuden mit Löchern ins Untergeschoss. Daher habe ich erst gezögert und mich dann doch durchgewrungen „nur mal kurz“ zu schauen was da oben ist. Die Treppe ist wirklich ziemlich schmal, klein und holprig, aber das was ich oben gesehen habe, hat mir die Sprache verschlagen.

Wunderwunderschön. Treppen, Leitern, Kessel, …bah! Einfach nur atemberaubend.

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die Roh-Bilder tausch ich nach und nach aus 😉

wer schon mehr sehen will: seelentrauma.deviantart.com

 

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I choo-choo-choosed you!

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Wie man sieht: was mit Zügen. In dem Falle ein Bahnbetriebswerk, das schon einige Zeit ausser Betrieb ist. Ein wundervoller Ort, wahnsinnig schön aber etwas schwerer zugänglich. Also rein kommt man schon aber überall drumrum ist die deutsche Bahn mit Büros, Autos und Warnschildern. Vorsicht ist also geboten.

Ansonsten kann man sich gut und frei bewegen. Es gibt vielleicht nicht so viel zu sehen wie bei großen Fabikanlagen mit vielen Räumen, aber das was es so gibt ist definitiv mal was anderes 🙂

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In der Halle hat es in Abschnitt 2 im Juni 2011 stark gebrannt. Die komplette Decke ist schwarz und es riecht kokelig. Bezaubernd. Sonst hab ich mich immer etwas komisch Räume zu betreten, in denen es schonmal gebrannt hat, da ich wahnsinnig gut darin bin durch Decken zu brechen, aber hier ist überall Steinfussboden bzw Erde also alles sicher. Das Dach ist nur im allerhintersten Teil bedenklich abgerutscht.

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