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ehemalige Verwaltung

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Prüfungszeit ist endlich vorbei, also habe ich endlich Zeit ein bisschen was aufzuholen und mich wieder den verlassenen Objekten zu widmen 🙂

Wie bereits schon angedeutet, war ich vor 2 Wochen mit meinem Kommilitonen nach derPrüfung auf Entdeckungsreise in ein Gebäude an dem ich schon äonenfach vorbeigefahren bin. Eine Woche zuvor war ich schonmal dort, um zu sehen ob und wie man reinkommt und mich schonmal grob umzusehen. Es gibt einiges zu sehen und wie jedes Gebäude hat es durchaus seinen Charme. Vor allem hat mich aber die auf diversen Seiten angepriesene Bunkeranlage gereizt, aber dazu später.

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Meine Mutter hat früher immer gesagt, dass ich wegen der Fit-Fabrik so ein Zwerg geworden bin. Mein Vater ist mit 1,68m der Größte in der Familie. Beide Elternteile haben in ihrer Kindheit in der Nähe gewohnt. Vermutlich ist das ziemlicher Quatsch aber das ist das Erste was ich mit diesem Gebäude verbinde. Mittlerweile steht nur noch das Verwaltungsgebäude. Erstaunlicherweise ist dieses mehr als einfach begehbar. Beim ersten Besuch sind wir auch ohne weiteres direkt ins Gebäude gekommen, eine Woche später war alles wieder verrammelt. Da war der Einstieg schon etwas schiweriger aber durch den „Bunker“ mit Tacshenlampe machbar. Der Eingang befindet sich weiter hinten im mehr oder weniger Garten. Es handelt sich eher um einen Keller als um einen Bunker, geschweigedenn Chemielabore. Davon ist nichts mehr zu sehen. Kleine nasse Fenster und leere Räume.

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/5.6
Exposure
1/125s
ISO
400

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Camera
HTC Desire X
Focal Length
2.97mm
Aperture
f/2
Exposure
1/49.98750312421895s
ISO
81

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/3.5
Exposure
1/10s
ISO
1600

Es gibt einige viele Treppen ins Obergeschoss. Beeindruckend ist hier vor allem der Eingangsbereich mit Pater Noster Aufzügen, die es mir wirklich angetan haben, auch wenn sie sich nicht ordentlich photographieren lassen wollten :/ Eine Armee von Softairspielern hat sich im kompletten Gebäude ausgetobt. Überall zerschossene Glasscheiben und Unmengen von diesen bunten Kügelchen. Mehr oder minder sehenswerte Graffitis und ein tonnenschwerer riesiger verschlossener Tresor. Alles in allem aber wirklich auf seine Weise schön, auch wenn sich viele Räume sehr ähneln. Herausstechend sind Eingangsbereich, Aula und der wirklich grandiose (wenn auch äußerst marode) Dachboden. Dafür lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

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Wieder draussen wollen wir den sogenannten Säurebunker erkunden. Bunker ist hier zwar das richtige Wort, aber sicherlich irreführend und nicht das was man erwartet hat. Bei dem Anblick der Fenster war mir schon klar, dass hier irgendwas nicht sein kann. Es handelt sich nicht um einen Bunker im herkömmlichen Sinne, sondern um ein ehemaliges unterirdisches Säurelager. Mittlerweile vollgemüllt und ohne Säure und dunkel. Ziemlich enttäuschend. Damit aber zur durchaus interessanteren Sache an dem Objekt. Ausser dem Pseudo-Bunker, dem Keller und dem Hauptgebäude gehört auch eine Fabikantenvilla dazu, die im hinteren Teil des Geländes steht. Diese ist im Vergleich zum vorderen Gebäude unverhältnismäßig stark verbarrikadiert. Nach längerem Suchen ließ sich jedoch zwischen der Hauswand der Villa und der des Nachbargebäudes, ein nichtmal 1 m breiter Spalt, ein offenes Fenster und ein Stuhl in der Nähe finden. Ein kleiner Raum voller Müll, nichts ungewöhnliches. Das Ungewöhnliche bietet sich 1 Raum weiter. Ein runder Tisch, 6 Stühle, eine silberne Halli-Galli-Klingel, eine Stopfmaschine und eine Dose Stopftabak auf dem Tisch, in der sich Geld befindet. Deo und einige Koffer stehen ebenfalls in dem sehr ordentlichen Raum, ebenso wie ein frisch aufgewaschener Aschenbecher. Alles in allem vermutlich nicht das Werk von normalen Obdachlosen. Irgendwas stimmt hier überhaupt nicht. Mir wird flau im Magen und mein Hirn rät mir mich dringenst aus der Villa zu verkrümeln und zu hoffen, dass uns niemand bemerkt hat. Also nichts wie raus, auch wenn die Architektur die man sehen konnte wirklich wunderschön war. Ich bin mir nicht sicher, geschweigedenn habe ich eine Ahnung was genau in diesem Haus vor sich geht, aber legal ist sicherlich anders. Ich möchte jedem raten die Villa nicht zu betreten.

 

weitere Bilder gibts wie immer bei seelentrauma.deviantart.com  😉

 

UPDATE: verkauft, soll in den nächsten Monaten in ein Altersheim umgebaut werden

 UPUPDATE: https://www.immobilienscout24.de/expose/86212067, selten so gelacht….

 

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Modelbild(er) zum Sonntag

Länger her, dass ich da mal was hochgeladen habe, was schlichtweg an den mangelnden Models lag aber ich darf euch wieder mit gleich 3 unfreiwilligen Modelbildern vom letzten Ausflug beglücken 😀 Der beste Begleiter überhaupt und ein Weltklasse Seifenblasenbläser, euch vielleicht noch bekannt als Officer Nasty (er war schonmal das Model zum Sonntag):P

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und weil das für nur mal so kurz natürlich viel zu schön ist Outtake Rumblödelbilder 😀

netterweise hat der Herr Mademoiselle einen Stuhl zum Fenster getragen, nachdem ich mit Fenstern in letzter Zeit ja eher suboptimale Erfahrungen gemacht habe :/ sogar Leitern hin und her. Es gibt eben doch noch Gentlemen 😀

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last but not least: Bahnwaggon. Und ja wir haben unheimlich viel Spaß bei der Sache 🙂 An der Stelle, solltest du es jemals lesen: danke fürs mitkommen, mich ertragen, Zeug rumschleppen, Seifenblasen blasen und immer da sein, … einfach für alles

. Mehr vom Auflug, dann auch ohne Menschen, seht ihr kommende Woche. In dem Sinne: euch allen einen schönen Sonntag 😉

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Arbeitslager Teil II

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Das Gebäude wurde zu KZ Zeiten mehr oder minder als „Wohnhaus“ genutzt. „60 Krankenbetten für Kriegsgefangene und ausländische Zivilarbeiter“, im Untergeschoss Waschmöglichkeiten. Die Aufteilung findet sich auch immernoch, allerdings kann nur eines der Geschosse genutzt worden sein, denn bei 60 Betten auf 3 gigantischen Etagen wäre es ein ziemlich gemütliches Konzentrationslager gewesen. Was nun im „Werk I“ wirklich war, ist nicht ganz ersichtlich. Eigentlich befand sich das KZ einige Meter entfernt in kleinen Baracken, allerdings findet sich auch der obrige Satz. Alles etwas verwirrend, ebenso dass das Buch vom Werk 2 als Arbeitsort spricht, allerdings die Häftlingsberichte von 1 Stunde Fußmarsch und etwas von 4 km etwa erzählen, obwohl die genannte Fabrik vielleicht 500m bis max 1 km entfernt liegt. Ebenso halten sich Gerüchte, dass es eine unterirdische Flugzeugfabrik im Wald gibt/gab, davon berichten auch einige Häftlinge. So wirklich schlau bin ich weder aus Buch, noch aus Gelände geworden.

Widmen wir uns dem Obergeschoss. Hier ist zu erwähnen, dass man wirklich vorsichtig sein muss, da die nebenan wohnende Familie viel draussen rumkraxelt und man zwangsweise dauernd im Sichtbereich steht.

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Viele Poster, noch einige Gegenstände und Möbel lassen sich finden. Unendlich viele Türen. Die Toiletten sind (was wirlich recht selten und warum auch immer lobenswert ist) noch ganz und mit Klopapier und Bürste ausgestattet! 😀

Sonst fällt einem bereits im Untergeschoss die unglaubliche Nässe auf. Im Obergeschoss ist nicht wirklich ersichtlich, warum es bereits im Untergeschoss regnet. Im ersten und zweiten OG ist es nämlich das selbe Bild, ohne, dass irgendwo ein fehlendes Stück Decke der Grund dafür sein könnte. Die Stockwerke sind massiv mit Algen und Schimmel durchzogen, man kann an einigen Stellen die tatsächliche Wandfarbe kaum noch erkennen. Einige Teile des Gebäudes haben wir aufgrund der Wassermengen nicht mal betreten, nach der Verletzung am Bein wollte ich ungern noch einen Deckendurchbruch riskieren.

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Sooooo viele Bilder und so viel zu sagen und doch keine Worte die man findet…. Ich versuche mich mal am Fazit…

Es ist ein wirklich schönes und sehr geschichtsträchtiges Gebäude und für jemanden mit Interesse an derartigen Themen durchaus einen Besuch wert. Es ist ziemlich allein und abseits im Wald und man hat gute Parkmöglichkeiten.  Negativpunkte sind die Familie, die genau gegenüber wohnt und die Nässe.  Aber irgendein Problem hat man wohl immer, seien es Muggel, Zustand oder Reinkomm-Möglichkeiten. Daher: wem die Bilder gefallen, dort siehts noch so aus, ihr könnt euch selbst davon ein Bild machen 😉 wem nich…. vielleicht ist das nächste Mal ein „passenderes“ Objekt dabei 😀

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die verborgenen Sessel im Keller

wie bereits gestern schon gesagt, hab ich mich dank meines wagemutigen Kommilitonen mit in den Keller getraut, was bei dem Regen, der Dunkelheit und dem allgemeinen Verfall gar nicht mal so schön war. Ich bin da doch eher Kategorie Schisser und eigentlich lieber etwas vorsichtig.

An sich war der Keller jetzt auch nicht soooo wahnsinnig toll, allerdings findet sich ein kleiner dunkler Raum mit: Stühlen <3, genauer gesagt 2 Sesseln. Für mich hat es sich damit gelohnt 😀 Ich entschuldige die Unschärfe aber im Dunkeln ohne Stativ hockend wirds einfach nich schöner ^^

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leider ließen sich sonst keine neuen Stühle finden 😦 (ich sollte definitiv mal wieder in ein Hotel, Krankenhaus, Wohnhaus oder ähnliches…)

Allerdings durfte der eine Stuhl, der sich im oberen Geschoss findet nochmal ins Rampenlicht, weil er so schön in einer gigantischen Pfütze stand. 🙂

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Stuhlimpressionen Bahnbetriebswerk

Faszination „Warum stehen da einzelne Stühle?“

das Grund“problem“ findet ihr in „morgendliche Gedankengänge. Mittlerweile hat sich bei mir das Photographieren von Stühlen quasi zum Fetisch entwickelt. Ich kann einfach nicht mehr einfach so dran vorbeigehen. Im Bahnbetriebswerk hab ich den bisher schönsten Stuhl gefunden.

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Wahnsinnig toll *-* Man vermutetbei einem offenen Gelände ohne Dach (wenn mit Dach, dann bloße Schraub/Reperaturhallen) eigentlich generell eher weniger Stühle, allerdings fanden sich wie immer ein paar einsame Zeitzeugen, die gewohnt dramatisch irgendwo im Raum standen.

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Damit zu einem nahezu historischen Ereignis: ein zweiter Stuhl. Ein quasi fast identischer Stuhl NEBEN dem anderen. Hatt ich so auch noch nich erlebt ^^ in dem Falle der hässlichere Bruder von dem auf Bild 1.

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morgendliche Gedankengänge

… etwas was mich immer wieder wundert/ fasziniert/ …?

zum einen, warum überdeckt die Überschrift das Datum? Zum anderen:

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Wieso stehen in den Lost Places und verlassenen Orten immer Stühle einzeln melodramatisch vor sich hin? Wieso immer genau einer und (fast) nie meherer von der selben Sorte? Ich glaube kaum, dass der Betrieb nur genau 1 davon hatte… und wer (und warum um Gottes Willen o_O) nimmt 73 Stühle mit und denkt sich beim letzten „ach naja, den lässte hier“?
Und wer stellt die so melodramatisch hin? Photographen die s einmal für ein Bild gemacht haben und seitdem ist es so oder…..?

Fragen über Fragen und keine Antwort ._.
Meinungen/ Antworten? Ich wäre darüber sehr dankbar!