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Die verlassene Anstaltskirche

Die Anstaltskirche der Tötungsanstalt Pirna gehört wohl zu den bekannteren Urbex Locations in Deutschland. Ich für meinen Teil habe sie zumindest schon sehr oft auf Blogs und Webseiten entdeckt (seltsamerweise meistens ohne Bilder von der direkt angrenzenden Anstalt). Grund hierfür ist nicht nur die Tatsache dass es eine leerstehende Kirche ist, sondern auch, dass man ohne Probleme reinkommt. Man muss nicht mal eine Lücke im Zaun finden, denn es gibt schlichtweg keinen.

Als ich und mein Kollege um die Kirche schleichen fällt uns direkt die offene Tür ins Auge. Beim ersten Schritt hinein treffen wir gleich auf ein älteres Paar um die 70, die ebenfalls Fotos machen und uns nett grüßen. Das fällt dann wohl in die Kategorie ungewöhnliche Begegnungen, jedoch im positiven Sinne.

Die Kirche ist ziemlich klein. Jegliches Mobiliar wurde offenbar direkt nach der Schließung fachmännisch ausgebaut, jedoch kann man noch gut erkennen wo der Altar und die Orgel standen (hierbei konnt ich mir den Gedanken, dass ohne Bänke und Gedöns Kirchen gar nicht so typisch nach Kirche riechen nicht verkneifen). Die wunderschön gewölbte Decke hat einige viele Löcher, die an große Einschusslöcher erinnern. Entgegen meiner bisherigen Vermutungen hat die Kirche keine blauen Fenster, sondern blaue Folie über dem Glas zum Schutz. Ebenfalls fällt auf, dass es keinerlei Sprühereien gibt. Das ist gerade für ein so offenes Objekt mehr als ungewöhnlich. Ich hätte zwar bei einem solch „heiligen Ort“ erwartet, dass sich der Vandalismus in Grenzen hält, aber mit so viel Anstand und Respekt hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Der einzige Müll ist eine Spongebob Süßgetränkdose oben bei der Orgel.

Über eine Treppe an der Seite kommt man sowohl auf die Empore der Orgel, jedoch auch in den Glockenturm. Der Weg dahin ist mit Taubenkot, Federn und Knochen gepflastert. Der Geruch ist dementsprechend…. Jedoch kann man von der Treppe aus in die Innereien und den Aufbau des Gewölbes schauen. Im Turm bekommt man einen tollen Blick über das Gelände. Um ganz hoch zu kommen, müsste man jedoch eine Art Feuerleiter hochsteigen, die stark vom Rost gekennzeichnet ist, daher entschieden wir uns dagegen. Das ärgert mich noch heute, ich hätte zu gern das kleine Rundfenster im Turm und die ehemalige Glockenkonstruktion begutachtet. Aber Sicherheit geht vor.

So verabschieden wir uns nach insgesamt knapp 4 Stunden von dem geschichtsträchtigen Gelände. Ich kann jedem empfehlen, sich auch das Museum, welches in dem Haus errichtet wurde, in dem früher die Patienten vergast wurden, anzusehen. Die Ausstellung soll sehr gut sein. 😉

 

 

 

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Tötungsanstalt Pirna

Nach langer Pause trieb es mich mit einem Arbeitskollegen letzten Sonntag nach Pirna in ein Objekt, welches ich schon lange im Blick hatte. Eine ehemalige Psychatrie mit Anstaltskirche. Eine der grausigen Stätten für Euthanasie. Zu NS Zeiten wurden hier geistig Behinderte, Irre und Juden vergast.In nichtmal 2 Jahren etwa 14.000. Das Gebäude, in dem dies stattfand ist heute ein Museum und Gedenkstätte, offensichtlich aber weniger besucht, da wir nur wenige Leute antrafen, hauptsächlich normale Fußgänger.

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18mm
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ich habe übrigens absolut keine Ahnung warum WordPress hier diese furchtbare Lücke macht, es will sich aber auch nicht beheben lassen -.-„

Das Hauptgebäude besticht durch ein atemberaubend schönes Treppenhaus, verfügt jedoch zusätzlich noch über einen Pater Noster.Der kalte Wind zieht durch die zerbrochenen Fenster und schlägt immer wieder lautstark Türen zu. Trotz der grausigen Vergangenheit spüre ich jedoch kein flaues Gefühl in der Magengegend, welches ich in anderen Objekten, wie dem Kinderheim beispielsweise, hatte. Vielleicht liegt es auch an dem herrlichen Sonnenschein. Stockwerk für Stockwerk arbeiten wir uns nach oben durch. Zugegebenermaßen bestehen nahezu alle Räume aus Schränken, Müll und nichts wirklich Sehenswertem.

Aber wie bei jedem Gebäude gibt es auch hier kleine Highlights die das Photographenherz höher schlagen lassen 🙂 und wie eigentlich immer unsagbar geistreiche Graffitis…. Ich frage mich bis heute was einen reitet mehrere Euro für eine Dose Spray auszugeben, unendlich viel Fläche für all das zu haben was man schon immer einmal sagen wollte, eine Leinwand, die der Kreativität keinerlei Grenzen setzt, um dann „Ich war hier!“ zu sprühen. Welch traurige Welt…

Immer wieder finden sich Brandstellen im Haus. Hier hat nicht nur einmal der Feuerteufel gewütet. Jedoch scheint das Gebäude robus genug um all dies zu verkraften. Es ist ein erstaunlich guter Zustand. Damals wusste man noch, wie man stabile Häuser für die Ewigkeit baut. Um die ehemalige Anstalt drum herum wurde eine neue, moderne gebaut. Ob das nun an der „schlechten Bausubstanz“ oder an der unangenehmen Vorgeschichte zu tun hat bleibt fraglich. Hübsch sind die neuen Betonklunker bei Weitem nicht und die Aussicht auf eine traurige Ruine mit Vergasungshintergrund  ist wohl nicht die förderlichste für einen höchstdepressiven Psychopathen nehme ich an.

Nachdem wir uns nach gut 2 Stunden vom Haupthaus verabschiedet haben schauen wir uns das deutlich kleinere zweite Gebäude an. Hier findet man allerdings nicht wirklich viel, ausser durchaus schönere Fenster. Das Haus wirkt insgesamt älter als das riesige Hauptgebäude.  Alles in allem ist man schnell durch, da der Dachboden nach bereits einer Etage kommt. Eigentlich nich erwähnenswert, aber es hat mich doch etwas beeindruckt: dort liegen gefühlte 2000 leere Schachteln Chesterfield blau. Nicht sonderlich ausgeblichen und mit deutschen Warnhinweisen. Wer raucht warum dort so unsagbar viel und ist er bereits an Lungenkrebs verstorben? Und warum zum Teufel kauft man denn bei einem derartigen Konsum und einer doch recht kurzen Strecke bis nach Tschechien deutsche Zigaretten?? Fragen über Fragen 😀

Ein weiteres Haus ist nicht begehbar. Vielleicht wären wir durch ein Fenster gekommen, allerdings waren am Sonntag Mittag dann doch unangenehm viele Spaziergänger unterwegs. Wir blieben nicht unbemerkt beim Versuch von Haus A zu Haus B zu laufen, allerdings störte sich auch niemand daran. Ich würde mich an eurer Stelle aber nicht auf diese Aussage verlassen. Es ist wie immer Vorsicht geboten! Einzig nicht eingezäunt und einfach begehbar ist überraschenderweise die alte Anstaltskirche. Hierzu folgt demnächst ein extra Eintrag 😉

In dem Sinne bis bald 🙂


Textima Nadelfabrik

Nachtrag, endlich mal. Wenn man jede Woche irgendwo hinfährt isses gar nich so einfach alles immer zu bearbeiten hochzuladen und einen Text zu schreiben.

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Hier also der restliche Beitrag zu „über den Dächern von Chemnitz“ – der Besuch der Textima. Diese gehört zu den bekanntesten Lost Places in Chemnitz und ist dementsprechend zerstört. Mehr dazu bereits in eben genanntem Beitrag. Das Gebäude ist größer als erwartet und man sollte definitiv einige Stunden einplanen, um alles zu sehen. Wir beginnen im Keller der teilweise sehr dunkel, zum Teil aber auch gut beleuchtet ist. Waschräume, Lagerräume, … alles gigantisch und sehr weitläufig. Im ersten Geschoss riesige Räume mit intakten Glasschiebetrennwänden und ein Kohleraum. Komplett schwarz mit Trichtern und Löchern. Zudem ein Pentagramm-Graffiti mit ’92 drunter gespüht. Bitter…. ich bin Baujahr 91. Dafür dass die Textima so lang verlassen und so bekannt ist hat sie sich aber ziemlich gut gehalten. Sowohl Interieur als auch Bausubstanz. Der erste Stock hat jedoch noch etwas zu bieten: eine Trennwand. Definitiv später hinzugekommen. Wir trauen uns dahinter und finden ein Sofa, mitten im Raum. Davor ein Fernseher und eine Tastatur. Einmal mehr stellt sich die Frage: „Waaaarum?“. Ohne Strom erscheint es recht sinnlos. Wenigstens wurde vorsichtshalber ein augenfreundlicher Mindestabstand eingehalten 😀

DSC_0141 Seltsam. Besser nicht genauer drüber nachdenken wer sowas warum und wie nutzt. Damit ab ins Treppenhaus und hoch in die anderen Stockwerke.

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Trotz Straße ist es verhältnismäßig ruhig. Ein Vorteil der Baustelle. Keine Bahn, kaum Autos, damit kaum Leute, die einen sehen könnten. Man ann sich auch unbedenklich recht nah ans Fenster trauen. Das allerdings nur wenn wirklich nicht viel draussen los ist. Offenichtlich hat uns keiner gesehen, sonst wären wir von Polizei oder Anwohnern unterbrochen worden oder der Herr im Haus gegenüber hätte sich netterweise mal was angezogen 😀 Die Textima konnte mit schöneren Anblicken punkten.

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DSC_0202Die oberen Stockwerke sind verschieden und bieten alle ein kleines Highlight. Besonders kann aber wie schon erwähnt das Dach punkten. Über eine kleine Treppe kommt man zu einem Aufzugsmotor. In dem kleinen Stübchen befindet sich dann auch die Tür nach draußen. Man sollte sich nicht zu weit raus wagen, auch wenn dort Fußabdrücke und einige Flaschen zu sehen waren. Vorsicht ist besser was sowas angeht. Der Ausblick ist uuunheimlich schön. Das schwarze Dach ist angenehm warm, Gewitterwolken die langsam aufziehen, Freundschaft, Bierchen und Seifenblasen … einfach wunderschön. ❤

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ehemalige Verwaltung

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Prüfungszeit ist endlich vorbei, also habe ich endlich Zeit ein bisschen was aufzuholen und mich wieder den verlassenen Objekten zu widmen 🙂

Wie bereits schon angedeutet, war ich vor 2 Wochen mit meinem Kommilitonen nach derPrüfung auf Entdeckungsreise in ein Gebäude an dem ich schon äonenfach vorbeigefahren bin. Eine Woche zuvor war ich schonmal dort, um zu sehen ob und wie man reinkommt und mich schonmal grob umzusehen. Es gibt einiges zu sehen und wie jedes Gebäude hat es durchaus seinen Charme. Vor allem hat mich aber die auf diversen Seiten angepriesene Bunkeranlage gereizt, aber dazu später.

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Meine Mutter hat früher immer gesagt, dass ich wegen der Fit-Fabrik so ein Zwerg geworden bin. Mein Vater ist mit 1,68m der Größte in der Familie. Beide Elternteile haben in ihrer Kindheit in der Nähe gewohnt. Vermutlich ist das ziemlicher Quatsch aber das ist das Erste was ich mit diesem Gebäude verbinde. Mittlerweile steht nur noch das Verwaltungsgebäude. Erstaunlicherweise ist dieses mehr als einfach begehbar. Beim ersten Besuch sind wir auch ohne weiteres direkt ins Gebäude gekommen, eine Woche später war alles wieder verrammelt. Da war der Einstieg schon etwas schiweriger aber durch den „Bunker“ mit Tacshenlampe machbar. Der Eingang befindet sich weiter hinten im mehr oder weniger Garten. Es handelt sich eher um einen Keller als um einen Bunker, geschweigedenn Chemielabore. Davon ist nichts mehr zu sehen. Kleine nasse Fenster und leere Räume.

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18mm
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f/5.6
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400

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1600

Es gibt einige viele Treppen ins Obergeschoss. Beeindruckend ist hier vor allem der Eingangsbereich mit Pater Noster Aufzügen, die es mir wirklich angetan haben, auch wenn sie sich nicht ordentlich photographieren lassen wollten :/ Eine Armee von Softairspielern hat sich im kompletten Gebäude ausgetobt. Überall zerschossene Glasscheiben und Unmengen von diesen bunten Kügelchen. Mehr oder minder sehenswerte Graffitis und ein tonnenschwerer riesiger verschlossener Tresor. Alles in allem aber wirklich auf seine Weise schön, auch wenn sich viele Räume sehr ähneln. Herausstechend sind Eingangsbereich, Aula und der wirklich grandiose (wenn auch äußerst marode) Dachboden. Dafür lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

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Wieder draussen wollen wir den sogenannten Säurebunker erkunden. Bunker ist hier zwar das richtige Wort, aber sicherlich irreführend und nicht das was man erwartet hat. Bei dem Anblick der Fenster war mir schon klar, dass hier irgendwas nicht sein kann. Es handelt sich nicht um einen Bunker im herkömmlichen Sinne, sondern um ein ehemaliges unterirdisches Säurelager. Mittlerweile vollgemüllt und ohne Säure und dunkel. Ziemlich enttäuschend. Damit aber zur durchaus interessanteren Sache an dem Objekt. Ausser dem Pseudo-Bunker, dem Keller und dem Hauptgebäude gehört auch eine Fabikantenvilla dazu, die im hinteren Teil des Geländes steht. Diese ist im Vergleich zum vorderen Gebäude unverhältnismäßig stark verbarrikadiert. Nach längerem Suchen ließ sich jedoch zwischen der Hauswand der Villa und der des Nachbargebäudes, ein nichtmal 1 m breiter Spalt, ein offenes Fenster und ein Stuhl in der Nähe finden. Ein kleiner Raum voller Müll, nichts ungewöhnliches. Das Ungewöhnliche bietet sich 1 Raum weiter. Ein runder Tisch, 6 Stühle, eine silberne Halli-Galli-Klingel, eine Stopfmaschine und eine Dose Stopftabak auf dem Tisch, in der sich Geld befindet. Deo und einige Koffer stehen ebenfalls in dem sehr ordentlichen Raum, ebenso wie ein frisch aufgewaschener Aschenbecher. Alles in allem vermutlich nicht das Werk von normalen Obdachlosen. Irgendwas stimmt hier überhaupt nicht. Mir wird flau im Magen und mein Hirn rät mir mich dringenst aus der Villa zu verkrümeln und zu hoffen, dass uns niemand bemerkt hat. Also nichts wie raus, auch wenn die Architektur die man sehen konnte wirklich wunderschön war. Ich bin mir nicht sicher, geschweigedenn habe ich eine Ahnung was genau in diesem Haus vor sich geht, aber legal ist sicherlich anders. Ich möchte jedem raten die Villa nicht zu betreten.

 

weitere Bilder gibts wie immer bei seelentrauma.deviantart.com  😉

 

UPDATE: verkauft, soll in den nächsten Monaten in ein Altersheim umgebaut werden

 UPUPDATE: https://www.immobilienscout24.de/expose/86212067, selten so gelacht….

 


Laufkatzenparadies II

viel zu tun und zu wenig Zeit all das mal hochzuladen, ich gelobe Besserung 😀

Teil 2 vom Reichsbahnausbesserungswerk

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diesmal kleine Highlights aus der großen Halle und den „Nebengebäuden“.  Es gibt sehr viele davon, wir waren lediglich in 2 davon, weil für mehr weder Zeit noch Kamera-Akku gereicht haben. Aber das war sicherlich nicht der letzte Besuch.

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und wie gesagt einige wunderschöne alte Bahnwaggons in die man rein- und dann nach Lust Laune und Mut auch be-klettern kann. Motoren und Interieur sind noch größtenteils vorhanden. Ebenfalls eine große Anzahl an Dokumenten.

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die Art der Flaschenlagerung war auch recht beeindruckend und äußerst kreativ. An wirklich jeder Ecke gibt es irgendwas zu entdecken, ich habe unzählige Bilder von Schildern, Maschinen und Zeug. Ein riesiges Spieleparadies für große Kinder 🙂 Wie gesagt ich kann es nur jedem Urbexer wärmstens ans Herz legen.

Obacht sollte vorallem bei der letzten großen Halle geboten sein, denn diese ist, wie sich währenddessen feststellte, noch benutzt. Zumindest grenzt das Lager direkt an die Halle an und ist lediglich durch ein Metallgitter getrennt. Dort laufen auch Arbeiter rum, die einen sowohl hören als auch sehen können.

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Union Maschinenfabrik

Ein wundervolles Gebäude direkt im Zentrum und nah an der Chemnitz gelegen. Die Fabrik daneben wird schon seit geraumer Zeit zu Lofts umgebaut, eine durchaus freudige Entwicklung. Auch die Union hätte das verdient statt abgerissen zu werden, zudem die Bausubstanz wirklich gut ist. Festes Mauerwerk und verhältnismäßig trocken. Immerhin existiert das Gebäude schon seit mehr als 160 Jahren und ist seit 18 Jahren verlassen. Dafür ist es wirklich solide. Natürlich regnet es rein, aber das liegt vor allem am Glasdach.

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NIKON D5000
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22mm
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f/5.6
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ISO
360

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560

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Highlight ist natürlich der riesige Aufzug. Neben dem gibt es jedoch noch etliche weitere kleinere. Alle schon stark verrostet beziehungsweise blättert der Lack ab. Nach 18 Jahren aber auch kaum verwunderlich und durchaus hübsch.

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Über mehrere Treppenhäuser kann man die Obergeschosse erreichen. Guter Steinboden, also keine Gefahr. Selbst Geländer befinden sich noch in der Mitte. Von allen Seiten kann man in die große Halle sehen. Es gibt nur wenige andere Räume, die leider auch weniger spektakulär sind. Was mich vor allem irritiert hat: ich habe keine sanitären Einrichtungen gesehen oder wenigstens geflieste Räume, die es mal gewesen sein könnten. Stell ich mir für die Arbeiter jetzt etwas problematisch vor o_O Mysteriös…

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Ein schönes Gebäude für zwischendurch. Stundenlange Touren und wirklich viel entdecken kann man hier leider nicht aber es ist wirklich schön und beeindruckend. So lange es noch steht und bevor die hippe Chemnitzer Asi-Jugend den Eingang entdeckt sollte man sich das definitiv mal ansehen 🙂

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UPDATE: nicht mehr betretbar, wird momentan zu Loft Wohnungen umgebaut


kleine Vorschau…

Eigentlich wollte ich gestern ganz woanders hin aber meine Begleitung hat abgesagt und ganz alleine trau ich mich ungern in große Gebäude. Also hab ich mir was in direkter Nähe gesucht, das recht klein und übersichtlich ist. Man kam für mitten in der Stadt erschreckend gut rein, allerdings bin ich bei der Aktion komplett nass geworden, da ich mich durchs Gebüsch gequetscht hab… :/ beim Einstieg hab ich mich auch wie so oft eingedreckt. Fenster und Stummelbeine vertragen sich einfach nicht.

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An dieser Stelle sei erneut erwähnt, dass die Blicke von Passanten unbezahlbar sind, wenn sie einen komplett verwüstet aus so nem Gelände taumeln sehen 😀 (an dieser Stelle entschuldigung junge Dame mit Hund, ich wollte Sie keinenfalls erschrecken)

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in dem Sinne einen schönen Abend euch noch, bald von dann mehr vom Objekt, dass ihr bestimmt schon erkannt habt 😉