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manchmal muss es auch legal sein ;)

… wie die Überschrift schon sagt, manchmal muss es auch legal sein 🙂 In dem Falle bei einem teilweise wirklich sehr sehr gut abgesichertem Gelände des wohl bekanntesten LostPlaces in der Szene: den Heilstätten Beelitz.

 

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Seit längerem nahezu hermetisch abgeriegelt, kommt man in die wirklich interessanten Gebäude heutzutage nur noch mithilfe einer Fototour rein. Zum Geburtstag Ende September habe ich einen Gutschein für eine solche Tour bekommen und am letzten Wochenende war es endlich soweit. Ich habe viele viele Bilder gemacht und werde diese wohl auf meherere Blogeinträge verteilen müssen. Wie ist Beelitz noch, lohnt sich so eine Tour, etc. Ihr dürft also gespannt sein 😉 Wie man sieht hatten wir bombastisches Wetter…

Auf bald!

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Bahngelände Chemnitz

Dieses Objekt habe ich ebenfalls vor einiger Zeit besucht. Da die darauffolgende Woche jedoch irgendwelche Kiddies auf dem Gelände waren und einer von ihnen durch das Dach gebrochen ist, hatte ich es vorerst verworfen und erst jetzt wieder gefunden. Das Bahngelände ist schwer erreichbar und wirklich gut abgesichert gewesen im Vergleich zu vielen anderen Objekten. Nichtsdestotrotz fanden sich Löcher im Zaun, die, wie sich im späteren Verlauf zeigte, von Obdachlosen geschaffen wurden. Jedoch war der Herr zu betrunken, um sich uns zu widmen. Vielleicht ist er es auch mittlerweile gewohnt, dass immer mal jemand rumstromert.

Die Haupthalle ist beeindruckend. Riesengroß, unheimlich lang und zugewuchtert mit Bäumen. Im Sommer ist der Anblick sicherlich noch schöner. In der Mitte steht ein kleines rotes Häuschen. Selbst von da oben kann man die Weite der Halle kaum überblicken.

Mittlerweile ist ein Großteil des Areals einer gigantischen Solaranlage gewichen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis alles der Abrissbirne zum Opfer gefallen ist. Wenn das nicht mittlerweile sogar passiert ist… Neben der Haupthalle existiert auch einige Meter entfernt ein zweites Gebäude. Jedoch war dies weniger spektakulär, auch wenn es hier mehr zu entdecken gab. Darunter der Schlafplatz des netten schwankenden Herren vom Anfang. Sollte man ihn also nicht bereits vorn antreffen, ist hier ruhig vorzugehen. Keine Sorge, ihr wisst wann ihr im richtigen Raum seid, ohne ihn zu sehen. Der Geruch ist… umwerfend.

Ausserdem finden sich hier einige alte Spinde mit einer herzallerliebste Sammlung von Aufklebern. Ich muss schon sagen, die KKH hatte es früher echt raus was Marketing angeht 😀 So überzeugend… und ich denke der Spruch würde sich auf Zigarettenschachteln deutlich besser machen als die, die sich sonst so finden.

in dem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende 🙂 Und nicht vergessen:

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
32mm
Aperture
f/9.5
Exposure
1/350s
ISO
200
Camera
NIKON D5000
Focal Length
32mm
Aperture
f/9.5
Exposure
1/350s
ISO
200
Camera
NIKON D5000
Focal Length
32mm
Aperture
f/9.5
Exposure
1/350s
ISO
200

spätabendlicher Cache-Quickie

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die Textima Nadelfabrik hatte ich bereits vor einiger Zeit besucht und war der Meinung eigentlich alles gesehen zu haben was es da so zu sehen gibt. Heute schickte mir allerdings ein Freund ein Bild von einem „geheimen“Raum mit allerlei ansehnlichem Schnick Schnack der sich im Gebäude befinden soll. Nach einigem Ranzoomen auf die Dokumente auf dem Schreibtisch wurde mir klar, dass es sich um einen Cache handelt, offenbar das Final. Der Raum wäre über einen Schaltkasten im obersten Geschoss zu finden. Einmal angefuchst trafen wir uns instant, damit er mir den Raum zeigt. Schlagartig wurde mir klar warum ich den Raum bei den letzten Malen nie gesehen hatte. Über den Schaltkasten ist eine recht nette Beschreibung. Man muss nicht nur AUF den Schaltkasten steigen, sondern auf dem schmalen, hängenden Ding irgendwie meistern auf die Bodenplatte des Raumes, etwa 1,60m von dem obersten Punkt des Schaltkastens entfernt, zu gelangen. Trotz kleinem Loch in der Wand wo man einen seiner Füße ranstemmen kann, kam ich mit meinen krüppeligen 1,59m nicht über den breitbeinig-zwischen-die-Wände-geklemmt-hängen-Punkt hinaus. Zwar konnte ich den Boden mit meinen Händen erreichen aber in keinem Universum den Rest meines Körpers hinauf befördern. Mit viel Glück und einem ordentlichen Rumms! ließ ich mich zurück auf den Schaltkasten fallen, der entgegen meiner Erwartungen dies aushielt. Dumm gelaufen. Mein Kumpane fand oben jedoch eine zweite Möglichkeit über ein kleines Loch und den Dachspitz zu krabbeln. Also gesagt getan. Ein wackeliger, teils kaputter schmaler Holzsteg führt bei angenehmen gefühlten 40° C über reichlich Dämmmaterial und Löcher zu jenem besagten Raum. Das sind Aktionen von denen man seinen Eltern wohl besser nie erzählen sollte… Nach einigen beschwerlichen Metern in gebückter Haltung (Pluspunkt für Zwerge wie mich bei einer Deckenhöhe von vielleicht 1,10m) erreichen wir den Raum. Liebevoll dekoriert mit allerlei DDR Gedöns. Ein Schreibtisch mit Computer, Stuhl mit darüber hängendem Sakko, Regal mit Ordnern, Büchern, Eierbechern und Krimskrams. Das hat eindeutig Stil. Großen Respekt an den Organisator. Er hat sogar extra auf dickem Papier kleine A5 große Urkunden. Ich bin entzückt 🙂

 

die Idee und die Umsetzung sind herzallerliebst und mal was anderes.Ein wirklich schöner Bonus, wenn man sowieso mal in der Textima rumschleicht. Leider war es mir nicht möglich mehr oder bessere Bilder zu machen, da es mittlerweile schon dämmerte und das Licht da oben nur spärlich ist. Apropos Licht, auffällig sind die 3 kleinen Fenster. Ihr findet die ungefähre Lage des Raums also definitiv raus, wenn ihr euch das Objekt von außen anschaut ;).

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/8
Exposure
1/250s
ISO
200

 

 


Villa Pfau

Ein Objekt, dass vielen zumindest rein optisch bekannt ist. Die Architektur und die Lage sind in der Tat sehr beeindruckend und schön. Allerdings lässt der Zustand des Objektes stark zu wünschen übrig. Im Rahmen der IBug letztes Jahr habe ich dieses Objekt besucht, da es einen Steinwurf von einem der Veranstaltungsorte entfernt war, da es sich um eine Fabrikantenvilla handelt. Eine Absperrung sucht man vergeblich. Trotz IBug waren wir vollkommen allein in der Parkanlage und unbeobachtet als wir uns durchs Dickicht schlugen. Die imposante Aussentreppe, die die Villa unverkennbar macht ist leider zumauert. Zwar kann man einige Stufen besteigen, jedoch kein neues Geschoss erreichen. Einen Weg hinein haben wir trotzdem gefunden.

Das Innere überzeugt durch seine Stuckarbeiten, die Wandmalereien (damit sind nicht die Graffitis gemeint, die waren nicht wirklich künstlerisch wertvoll) und die restlichen Überbleibsel der Holzvertäfelungen und Treppe. Vor 100 Jahren war die Villa sicherlich für jeden Besucher sehr beeindruckend. Erst recht auf so einem Dorf. Im, ich nehme an Wohnzimmer oder Empfangsraum, indem sich der Kamin befindet, fehlt die Hälfte der sicher einst imposanten Treppe. Ein großes Fenster und der danebenliegende  rundliche Erker sorgen auch trotz des desaströsen Zustands für eine gemütliche Atmosphäre. Zum Glück gibt es eine weitere Treppe, die noch mehr oder weniger intakt ist. Jedoch ist diese aus Holz, also nur mit Vorsicht zu betreten.

Die Räume sind weniger pompös gestaltet, haben zum Teil aber auch Deckenverzierungen udn wunderschöne Fenster. An sich hat das Haus eine wirklich schöne Größe. Beispielsweise für eine Familie mit Kindern oder für Karrieremenschen mit Home Office. Auch das Grundstück und der angrenzende Park sind wunderschön und ruhig. Der Grund für den Verfall und den Leerstand liegt wohl nicht nur an der äußerst Auto- und LKW unfreundlichen Hanglage, sondern vorallem an Crimmitschau. Hier ist wirklich der Hund begraben und die nächstgelegenen Städte, die man über die A4 erreicht sind auch nicht unbedingt sooooo sehenswert. So gammelt das Objekt vor sich hin in seinem Dornröschenschlaf und wartet darauf von einem Investor wieder erweckt zu werden. Ich hoffe es sehr, denn die Villa ist wirklich schön und es wäre mehr als schade um sie.

weiteres Highlight an dem Haus ist das Türmchen auf dem Dach, das man durch eine wunderschöne Wendeltreppe besteigen kann. Das Dach der Villa hat sicherlich bessere Zeiten gesehen aber der Ausblick macht das wieder wett. Selbst hier oben hat man nicht an Verzierungen und aufwändigen Malereien gespart. Man könnte Stunden da oben verbringen… ich kann jedem nur zu einem Besuch raten, es lohnt sich, auch wenn es aufgrund der Größe des Objekts eher ein Urbex Quickie ist.


Die verlassene Anstaltskirche

Die Anstaltskirche der Tötungsanstalt Pirna gehört wohl zu den bekannteren Urbex Locations in Deutschland. Ich für meinen Teil habe sie zumindest schon sehr oft auf Blogs und Webseiten entdeckt (seltsamerweise meistens ohne Bilder von der direkt angrenzenden Anstalt). Grund hierfür ist nicht nur die Tatsache dass es eine leerstehende Kirche ist, sondern auch, dass man ohne Probleme reinkommt. Man muss nicht mal eine Lücke im Zaun finden, denn es gibt schlichtweg keinen.

Als ich und mein Kollege um die Kirche schleichen fällt uns direkt die offene Tür ins Auge. Beim ersten Schritt hinein treffen wir gleich auf ein älteres Paar um die 70, die ebenfalls Fotos machen und uns nett grüßen. Das fällt dann wohl in die Kategorie ungewöhnliche Begegnungen, jedoch im positiven Sinne.

Die Kirche ist ziemlich klein. Jegliches Mobiliar wurde offenbar direkt nach der Schließung fachmännisch ausgebaut, jedoch kann man noch gut erkennen wo der Altar und die Orgel standen (hierbei konnt ich mir den Gedanken, dass ohne Bänke und Gedöns Kirchen gar nicht so typisch nach Kirche riechen nicht verkneifen). Die wunderschön gewölbte Decke hat einige viele Löcher, die an große Einschusslöcher erinnern. Entgegen meiner bisherigen Vermutungen hat die Kirche keine blauen Fenster, sondern blaue Folie über dem Glas zum Schutz. Ebenfalls fällt auf, dass es keinerlei Sprühereien gibt. Das ist gerade für ein so offenes Objekt mehr als ungewöhnlich. Ich hätte zwar bei einem solch „heiligen Ort“ erwartet, dass sich der Vandalismus in Grenzen hält, aber mit so viel Anstand und Respekt hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Der einzige Müll ist eine Spongebob Süßgetränkdose oben bei der Orgel.

Über eine Treppe an der Seite kommt man sowohl auf die Empore der Orgel, jedoch auch in den Glockenturm. Der Weg dahin ist mit Taubenkot, Federn und Knochen gepflastert. Der Geruch ist dementsprechend…. Jedoch kann man von der Treppe aus in die Innereien und den Aufbau des Gewölbes schauen. Im Turm bekommt man einen tollen Blick über das Gelände. Um ganz hoch zu kommen, müsste man jedoch eine Art Feuerleiter hochsteigen, die stark vom Rost gekennzeichnet ist, daher entschieden wir uns dagegen. Das ärgert mich noch heute, ich hätte zu gern das kleine Rundfenster im Turm und die ehemalige Glockenkonstruktion begutachtet. Aber Sicherheit geht vor.

So verabschieden wir uns nach insgesamt knapp 4 Stunden von dem geschichtsträchtigen Gelände. Ich kann jedem empfehlen, sich auch das Museum, welches in dem Haus errichtet wurde, in dem früher die Patienten vergast wurden, anzusehen. Die Ausstellung soll sehr gut sein. 😉

 

 

 


Tötungsanstalt Pirna

Nach langer Pause trieb es mich mit einem Arbeitskollegen letzten Sonntag nach Pirna in ein Objekt, welches ich schon lange im Blick hatte. Eine ehemalige Psychatrie mit Anstaltskirche. Eine der grausigen Stätten für Euthanasie. Zu NS Zeiten wurden hier geistig Behinderte, Irre und Juden vergast.In nichtmal 2 Jahren etwa 14.000. Das Gebäude, in dem dies stattfand ist heute ein Museum und Gedenkstätte, offensichtlich aber weniger besucht, da wir nur wenige Leute antrafen, hauptsächlich normale Fußgänger.

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Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4
Exposure
1/60s
ISO
800
Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4
Exposure
1/60s
ISO
800
Camera
NIKON D5000
Focal Length
18mm
Aperture
f/4
Exposure
1/60s
ISO
800

ich habe übrigens absolut keine Ahnung warum WordPress hier diese furchtbare Lücke macht, es will sich aber auch nicht beheben lassen -.-„

Das Hauptgebäude besticht durch ein atemberaubend schönes Treppenhaus, verfügt jedoch zusätzlich noch über einen Pater Noster.Der kalte Wind zieht durch die zerbrochenen Fenster und schlägt immer wieder lautstark Türen zu. Trotz der grausigen Vergangenheit spüre ich jedoch kein flaues Gefühl in der Magengegend, welches ich in anderen Objekten, wie dem Kinderheim beispielsweise, hatte. Vielleicht liegt es auch an dem herrlichen Sonnenschein. Stockwerk für Stockwerk arbeiten wir uns nach oben durch. Zugegebenermaßen bestehen nahezu alle Räume aus Schränken, Müll und nichts wirklich Sehenswertem.

Aber wie bei jedem Gebäude gibt es auch hier kleine Highlights die das Photographenherz höher schlagen lassen 🙂 und wie eigentlich immer unsagbar geistreiche Graffitis…. Ich frage mich bis heute was einen reitet mehrere Euro für eine Dose Spray auszugeben, unendlich viel Fläche für all das zu haben was man schon immer einmal sagen wollte, eine Leinwand, die der Kreativität keinerlei Grenzen setzt, um dann „Ich war hier!“ zu sprühen. Welch traurige Welt…

Immer wieder finden sich Brandstellen im Haus. Hier hat nicht nur einmal der Feuerteufel gewütet. Jedoch scheint das Gebäude robus genug um all dies zu verkraften. Es ist ein erstaunlich guter Zustand. Damals wusste man noch, wie man stabile Häuser für die Ewigkeit baut. Um die ehemalige Anstalt drum herum wurde eine neue, moderne gebaut. Ob das nun an der „schlechten Bausubstanz“ oder an der unangenehmen Vorgeschichte zu tun hat bleibt fraglich. Hübsch sind die neuen Betonklunker bei Weitem nicht und die Aussicht auf eine traurige Ruine mit Vergasungshintergrund  ist wohl nicht die förderlichste für einen höchstdepressiven Psychopathen nehme ich an.

Nachdem wir uns nach gut 2 Stunden vom Haupthaus verabschiedet haben schauen wir uns das deutlich kleinere zweite Gebäude an. Hier findet man allerdings nicht wirklich viel, ausser durchaus schönere Fenster. Das Haus wirkt insgesamt älter als das riesige Hauptgebäude.  Alles in allem ist man schnell durch, da der Dachboden nach bereits einer Etage kommt. Eigentlich nich erwähnenswert, aber es hat mich doch etwas beeindruckt: dort liegen gefühlte 2000 leere Schachteln Chesterfield blau. Nicht sonderlich ausgeblichen und mit deutschen Warnhinweisen. Wer raucht warum dort so unsagbar viel und ist er bereits an Lungenkrebs verstorben? Und warum zum Teufel kauft man denn bei einem derartigen Konsum und einer doch recht kurzen Strecke bis nach Tschechien deutsche Zigaretten?? Fragen über Fragen 😀

Ein weiteres Haus ist nicht begehbar. Vielleicht wären wir durch ein Fenster gekommen, allerdings waren am Sonntag Mittag dann doch unangenehm viele Spaziergänger unterwegs. Wir blieben nicht unbemerkt beim Versuch von Haus A zu Haus B zu laufen, allerdings störte sich auch niemand daran. Ich würde mich an eurer Stelle aber nicht auf diese Aussage verlassen. Es ist wie immer Vorsicht geboten! Einzig nicht eingezäunt und einfach begehbar ist überraschenderweise die alte Anstaltskirche. Hierzu folgt demnächst ein extra Eintrag 😉

In dem Sinne bis bald 🙂


Textima Nadelfabrik

Nachtrag, endlich mal. Wenn man jede Woche irgendwo hinfährt isses gar nich so einfach alles immer zu bearbeiten hochzuladen und einen Text zu schreiben.

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Hier also der restliche Beitrag zu „über den Dächern von Chemnitz“ – der Besuch der Textima. Diese gehört zu den bekanntesten Lost Places in Chemnitz und ist dementsprechend zerstört. Mehr dazu bereits in eben genanntem Beitrag. Das Gebäude ist größer als erwartet und man sollte definitiv einige Stunden einplanen, um alles zu sehen. Wir beginnen im Keller der teilweise sehr dunkel, zum Teil aber auch gut beleuchtet ist. Waschräume, Lagerräume, … alles gigantisch und sehr weitläufig. Im ersten Geschoss riesige Räume mit intakten Glasschiebetrennwänden und ein Kohleraum. Komplett schwarz mit Trichtern und Löchern. Zudem ein Pentagramm-Graffiti mit ’92 drunter gespüht. Bitter…. ich bin Baujahr 91. Dafür dass die Textima so lang verlassen und so bekannt ist hat sie sich aber ziemlich gut gehalten. Sowohl Interieur als auch Bausubstanz. Der erste Stock hat jedoch noch etwas zu bieten: eine Trennwand. Definitiv später hinzugekommen. Wir trauen uns dahinter und finden ein Sofa, mitten im Raum. Davor ein Fernseher und eine Tastatur. Einmal mehr stellt sich die Frage: „Waaaarum?“. Ohne Strom erscheint es recht sinnlos. Wenigstens wurde vorsichtshalber ein augenfreundlicher Mindestabstand eingehalten 😀

DSC_0141 Seltsam. Besser nicht genauer drüber nachdenken wer sowas warum und wie nutzt. Damit ab ins Treppenhaus und hoch in die anderen Stockwerke.

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Trotz Straße ist es verhältnismäßig ruhig. Ein Vorteil der Baustelle. Keine Bahn, kaum Autos, damit kaum Leute, die einen sehen könnten. Man ann sich auch unbedenklich recht nah ans Fenster trauen. Das allerdings nur wenn wirklich nicht viel draussen los ist. Offenichtlich hat uns keiner gesehen, sonst wären wir von Polizei oder Anwohnern unterbrochen worden oder der Herr im Haus gegenüber hätte sich netterweise mal was angezogen 😀 Die Textima konnte mit schöneren Anblicken punkten.

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DSC_0202Die oberen Stockwerke sind verschieden und bieten alle ein kleines Highlight. Besonders kann aber wie schon erwähnt das Dach punkten. Über eine kleine Treppe kommt man zu einem Aufzugsmotor. In dem kleinen Stübchen befindet sich dann auch die Tür nach draußen. Man sollte sich nicht zu weit raus wagen, auch wenn dort Fußabdrücke und einige Flaschen zu sehen waren. Vorsicht ist besser was sowas angeht. Der Ausblick ist uuunheimlich schön. Das schwarze Dach ist angenehm warm, Gewitterwolken die langsam aufziehen, Freundschaft, Bierchen und Seifenblasen … einfach wunderschön. ❤

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